Schreibwettbewerb

1. Preisträgerin / Altersgruppe II

Chionia Gschweng
Eine Hand wäscht die andere

Ich heiße Chionia Gschweng (*1997 in Esslingen). Ich habe Philosophie in Innsbruck studiert und nun möchte ich meinen Master machen. Ich bin sehr begeistert vom Bergsport und vom Sprachenlernen. Natürlich auch vom Schreiben. So war ich 2020 Stipendiatin der Literaturwerkstatt Prosa in Graz.

Die Idee zu dieser Geschichte kam mir, als ich während der Anfangsphase von Corona zum Einkaufen gegangen bin und dabei eine Mutter mit ihrem Kind beobachtet habe. Die Mutter hat dabei ihr Kind angeschrien, als dieses sich an einem Laternenpfahl festgehalten hat. Sie wollte ihrem Kind sofort die Hände desinfizieren und war sauer, dies tun zu müssen. Auch hat sie angedroht, dass sie in Zukunft nicht wieder raus gehen werden, wenn sich das Kind weiter so verhält.

Chionia Gschweng | 1. Preisträgerin / Altersgruppe II |  Eine Hand wäscht die andere

Da habe ich mich gefragt, weshalb die Interaktion auf diese Weise stattgefunden hat und wie das Kind wohl darüber nachdenken mag, wenn es älter ist. Wie empfindet jemand das Ganze, der es noch nicht so richtig verstehen kann, aber doch mitbekommt? Wie überträgt und äußert sich die Angst und Ungewissheit dieser Zeit?

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