Geschichte

Die Geschichte zum Schreibwettbewerb für junge Menschen

Der Schreibwettbewerb für junge Menschen wurde von dem Ehepaar Eva-Maria und Herbert Beilschmidt 2004 ins Leben gerufen. Eva-Maria Beilschmidt führte die Buchhandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr bis zum September 2019.
Der Schreibwettbewerb für junge Menschen wird ab 2020 vom neuen Eigner, dem Schwabenverlag, weitergeführt.

Wie aber enstand der Schreibwettbewerb?

Hier die ganz persönliche „Geschichte“ von Eva-Maria und Herbert Beilschmidt

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Im Grunde sind unsere Töchter die Ideengeber zu dem Schreibwettbewerb, den die Buchhandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr nun schon viele Jahre ausgeschrieben hat.

Unsere beiden Töchter haben sich während ihrer Schulzeit gesellschaftlich engagiert. In den vielen gemeinsamen Gesprächen haben wir uns über ihre Erfahrungen unterhalten. Dabei kam auch die Rückmeldung: “Die Erwachsenen sind an unserer Meinung nicht interessiert, was wir sagen findet kein Gehör. Wir fühlen uns nicht ernst genommen”. Dies ist zwar etwas plakativ, trifft aber den Kern der Sache.

So kamen wir auf die Idee, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich Gehör zu verschaffen. Als Buchhändler kamen wir dann gleich auf Gedanken, wie „Literatur“ und „Schreibwettbewerb“.

Und so entstand ein thematischer Schreibwettbewerb, welcher seit 2004 Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich mit Themen aus der eigenen Lebenswelt zu beschäftigen.
Die eingereichten Prosatexte sind die Antwort, mit der sich junge Menschen Gehör verschaffen können und auch sollen. Sämtliche Beiträge der Preisträger werden seither auch in Form eines gedruckten Heftes veröffentlicht.

Der Schreibwettbewerb für junge Menschen fand bundesweit Gehör und wurde 1917 in der Hamburger Elbphilharmonie mit dem Deutscher Kulturförderpreis für kleine Unternehmen ausgezeichnet.

Ihre
Eva-Maria und Herbert Beilschmidt

Buch- und Kunsthandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr erhält in der Hamburger Elbphilharmonie den „Deutschen Kulturförderpreis 2017“

19. Dezember 2017 – Der Deutsche Kulturförderpreis für kleine Unternehmen wurde 2017 an die Tübinger Buch- und Kunsthandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr, für ihr Engagement „Schreibwettbewerb für junge Menschen“, verliehen.

www.kulturkreis.eu

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergab gemeinsam mit dem Handelsblatt den Deutschen Kulturförderpreis 2017 und würdigt damit herausragendes kulturelles Engagement von Unternehmen und Unternehmensstiftungen. Im Rahmen einer festlichen Gala wurde der Preis am 19. Dezember 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vergeben. Die Preisverleihung fand mit freundlicher Unterstützung der Otto Group statt.

Bilder der Veranstaltung in der Elbphilharmonie in Hamburg

Herbert und Eva Beilschmidt
Preisträger
Sven Afhüppe (Chefredakteur Handelsblatt) Laudator
Prof. Dr. Tobias Wollermann (Vorstand Arbeitskreis Kulturförderung, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft), Laudator
Preisträger
The Young ClassX Solistensemble

Fotos: Holger Talinski – Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.

Die Laudatio wurde von Peter Spuhler, Generalintendant Badisches Staatstheater Karlsruhe gehalten. Er ist in Tübingen kein Unbekannter aus seiner umtriebigen Zeit als Intendant am Landestheater (LTT).

Download: Laudatio Kleine Unternehmen - Peter Suhler, DKPF

Laudatio Kleine Unternehmen - Peter Suhler, DKPF (318 kB)

Eine kleine Chronologie der Gefühle

Es war ein überwältigendes und beeindruckendes Erlebnis in der Hamburger Elbphilharmonie vor über 300 prominenten Gästen mit im Mittelpunkt zu stehen und bis zuletzt konnten wir es noch immer nicht so recht glauben.

Ende September erhielten wir einen Anruf, dass uns der Deutsche Kulturförderpreis 2017 für kleine Unternehmen verliehen wird und zwar für unseren Schreibwettbewerb für junge Menschen, welchen wir schon seit 2004 ausschreiben.

Beworben hatten wir uns im Frühjahr und wir haben uns dabei gefragt, ob sich all der Aufwand lohnt, denn wir haben uns doch eher geringe Chancen eingeräumt. Kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist haben wir dann doch noch unsere Bewerbung eingereicht.

Wir haben den Sommer über die Ausschreibung gar nicht mehr im Blick gehabt. Aber es kam alles ganz anders. Wir erinnern uns noch genau. Es war Ende September an einem Freitag und meine Frau kam übernervös nach Hause und erzählte von einem Anruf, von dem Anruf: Ihnen wird der Deutsche Kulturförderpreis für kleine Unternehmen verliehen.

Es war für uns ein aufregendes Wochenende, denn so richtig glauben konnten wir diese Nachricht noch nicht. Um uns zu vergewissern, dass dies alles kein Traum ist, riefen wir am darauf folgenden Montag zurück. Und tatsächlich, es ist wahr. So richtig begriffen haben wir es bis heute noch nicht. Quälend aber waren für uns die vielen Wochen bis zur Preisverleihung, denn wir hatten uns verpflichtet, bis zur Preisverleihung Stillschweigen zu bewahren und dies war nur schwer auszuhalten.

Nun ist es raus: Am 19. Dezember war die Preisverleihung in der Elbphilharmonie in Hamburg und es war eine riesige, glanzvolle und imposante Veranstaltung, schon allein das Ambiente war mehr als beeindruckend.

Über all die Jahre haben uns viele Menschen ideell und auch als Sponsoren unterstützt, bestätigt und ermuntert, unseren Weg weiter zu gehen und so gehört Ihnen allen ein Teil unseres Preises – vielen Dank!

Eva-Maria und Herbert Beilschmidt

Über den „Schreibwettbewerb für junge Menschen“

Seit 2004 engagiert sich die Tübinger Buch- und Kunsthandlung „WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr“ für die Förderung junger Literaten und veranstaltet jährlich einen Schreibwettbewerb.

Dieser setzt jeweils ein aktuelles, auch brisantes Thema ins Zentrum und bietet Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren eine Plattform, sich literarisch mit der Gesellschaft und ihrer eigenen Lebenswelt auseinander zu setzen. Das Projekt ermöglicht Engagement, Einmischung und persönliche Stellungnahme.

Unter dem Motto „Mut und Zuversicht statt Ablehnung und Hass!“ beschäftigten sich die Teilnehmer der diesjährigen 14. Schreibwettbewerb mit der Frage, wie die Integration von Geflüchteten gelingen kann.

Gewürdigt werden die entstandenen künstlerischen Äußerungen der Jugendlichen mit einer öffentlichen Preisverleihung und Lesung. Die Texte der Preisträger_Innen erscheinen in einer Anthologie. So werden junge literarische Begabungen gefördert und zugleich einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Zitat: „Man sieht bei Ihren Schreibwettbewerb für junge Menschen den roten Faden und dass Sie mit Ihren Themen immer hochaktuell und auf der Höhe der Zeit sind.“

Über den Deutschen Kulturförderpreis

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Mit den Beiträgen und Spenden seiner Mitglieder – darunter die führenden Unternehmen Deutschlands – fördert der Kulturkreis seit 1951 junge Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik. Als bundesweites unabhängiges Netzwerk vereint er kulturell engagierte Unternehmen, Wirtschaftsverbände, unternehmensnahe Stiftungen und Unternehmerpersönlichkeiten und thematisiert unternehmerische Kulturförderung.

Etwa 90 Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen haben sich 2017 um den Deutschen Kulturförderpreis beworben.

Eine jährlich neu berufene, hochkarätig besetzte elfköpfige Jury mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik beurteilt die eingereichten Beiträge im Hinblick auf die Kreativität des Förderkonzepts, dessen kulturelle Relevanz, Nachhaltigkeit und Wirkung in der Öffentlichkeit. Die Bewertung richtet sich nicht nach der Höhe der jeweiligen Förderausgaben. Der Preis wird in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen vergeben.

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft verleiht mit seinem Partner Handelsblatt seit 2006 den Deutschen Kulturförderpreis (DKFP). Er würdigt damit herausragendes kulturelles Engagement von Unternehmen und Unternehmensstiftungen.

Download: Die Welt entdecken durch Literatur. Ein Artikel von Johannes Wendland, erschienen im Handelsblatt vom 20.Dez. 2017

Die Welt entdecken durch Literatur. Ein Artikel von Johannes Wendland, erschienen im Handelsblatt vom 20.Dez. 2017 (10 MB)

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